Unglaublicher Verlust: Ford verliert 123.000 Euro mit jedem verkauften E-Auto

Bei Ford steht die Sparte für Elektrofahrzeuge vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Im ersten Quartal verzeichnet der Autokonzern einen Verlust von über 100.000 Euro pro verkauftem Elektroauto. Diese Entwicklung deutet auf eine tiefere Krise in der Branche der Elektromobilität hin, die auch in Deutschland spürbar ist, wo die Neuzulassungen für elektrische Fahrzeuge im März rückläufig waren.

Betrachtet man die Automobilindustrie genauer, sieht man, dass selbst große Autovermietungen wie Sixt und Hertz ihre Ambitionen für den Erwerb von Elektrofahrzeugen herunterschrauben. Diese Anpassungen sind eine direkte Folge geringer Nachfrage sowie Probleme wie hohe Instandhaltungskosten und einen starken Wertverlust von Elektroautos. Dies spiegelt sich in den jüngsten Geschäftszahlen von Ford wider, wo die Elektroauto-Division im ersten Quartal stark defizitär war.

Ford: Jedes Elektrofahrzeug führt zu 123.000 Euro Verlust

Im Eröffnungsquartal 2024 verzeichnete Ford beträchtliche finanzielle Verluste in der Elektroauto-Segment. Für jedes im Zeitraum Januar bis März verkaufte Elektrofahrzeug beliefen sich die Verluste durchschnittlich auf etwa 123.000 Euro. Insgesamt summierten sich diese auf rund 1,2 Milliarden Euro.

Ford hat im besagten Quartal zirka 10.000 Elektrofahrzeuge verkauft, wobei der Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 20 Prozent gesunken ist. Obwohl Prognosen darauf hindeuten, dass die Produktionskosten für Elektrofahrzeuge reduziert werden könnten, könnte der damit verbundene Umsatzdruck eventuelle Einsparungen wieder zunichtemachen.

Mustang Mach-E: Absatzprobleme überholen Kostensenkungen

Es wurde berichtet, dass trotz Kosteneinsparungen von etwa 5.000 US-Dollar pro Einheit bei dem Mustang Mach-E, die Absatzzahlen schneller fallen als Einsparungen erzielt werden können. Ford gab bekannt, im vergangenen Jahr 116.000 Elektrofahrzeuge verkauft zu haben, was zu einem Verlust von durchschnittlich 40.525 US-Dollar je Fahrzeug führte. Trotzdem ist der Chef von Ford, Jim Farley, optimistisch und glaubt an die Rentabilität der nächsten Generation von Elektroautos.

Nicht nur bei Ford, auch bei anderen Automobilherstellern gibt es Herausforderungen im Elektrofahrzeugmarkt. Tesla zum Beispiel musste kürzlich einen deutlichen Rückgang des Gewinns hinnehmen. Strategien wie Preisreduzierungen, die Einführung neuer Modelle und die Ankündigung eines Personalabbaus sind Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Situation zu verbessern.

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