Das sagt Audi-Chef zu Skepsis gegenüber E-Autos

Die Zukunft der Mobilität zeichnet sich durch eine bedeutsame Veränderung: den Übergang zur Elektromobilität. Angesichts der globalen Anstrengungen zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen steigen Hersteller und Verbraucher gleichermaßen auf elektrische Fahrzeuge um. Diese Entwicklung wird durch umfangreiche Investitionen in die Ladestruktur sowie durch staatliche Anreize, die den Kauf elektrischer Fahrzeuge fördern, weiter beschleunigt.

Elektrische Autos bieten im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren eine effizientere und umweltfreundlichere Alternative. Sie emittieren keine direkten Schadstoffe und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Mit fortschreitender Technologie und Massenproduktion sinken auch die Kosten für Batterien, was elektrische Fahrzeuge zunehmend wirtschaftlich attraktiv macht.

„Marktgegebenheiten sind eine Momentaufnahme“

Im Kontext der Skepsis gegenüber Elektrofahrzeugen betont der Geschäftsführer von Audi, dass sich Marktbedingungen stets im Wandel befinden. Auch wenn die Geschwindigkeit des Wandels variieren kann, ist die Richtung klar: Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist unausweichlich und sollte keinen Anlass zur Unsicherheit bieten.

Für das Unternehmen bleibt der Ausstiegsplan aus dem Vertrieb von Verbrennungsmotoren in Europa und Nordamerika bis zum Jahr 2033 bestehen. Mit einer Mischung aus neuen Elektromodellen, herkömmlichen Verbrennern und Plug-in-Hybriden möchte Audi Flexibilität demonstrieren. Doch laut Aussagen der Geschäftsleitung ist es unwahrscheinlich, dass ein Festhalten an Verbrennungsmotoren nötig sein wird. Eine erhebliche Reduktion der Verkaufszahlen herkömmlicher Autos wird bereits bis zum Jahr 2026 erwartet. Audi plant, sich aus bestimmten Segmenten mit Verbrennungsmotoren schrittweise zurückzuziehen.

Die E-Mobilität stellt derzeit die einzige Technologie dar, mit welcher die gesetzlichen Anforderungen zur CO₂-Reduktion und Abgasemissionsverringerung erfüllt werden können. Selbst bei einer Gesetzesänderung wäre bis zum Ende des aktuellen Jahrzehnts keine neue politische Situation zu erwarten. In diesem regulatorischen Rahmen sieht sich Audi gut aufgestellt.

Mit Blick auf die geplanten Elektroautomodelle in der Oberklasse – bekannt als „Landjet“ und „Landyacht“ – äußerte sich der CEO von Audi optimistisch. Obwohl sich die Planungen noch in einer frühen Phase befinden, ist das Unternehmen entschlossen, ein attraktives Produkt für seine Kunden zu entwickeln. Die genaue Konzeption dieser Modelle ist noch nicht festgelegt.

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