„Wir brauchen diese Autos“ – Seat-Chef fordert Entscheidung zu Verkehrswende

In einem kürzlich geführten Interview setzte sich Wayne Griffiths, der Geschäftsführer von Seat, mit der Zukunft der Automobilbranche auseinander. Griffiths, der eine renommierte Laufbahn hat und seit 2020 die Geschicke des Unternehmens leitet, betonte, dass der Wandel hin zur Elektromobilität nicht nur unvermeidlich, sondern auch dringend geboten sei.

Griffiths, der seine Karriere 1989 bei Audi begonnen hat, fordert ein klares Bekenntnis der Politik zur Förderung von Elektrofahrzeugen. Seine Aussagen kamen zu einem Zeitpunkt, an dem intensiv über das Ende von Verbrennungsmotoren und die strategische Ausrichtung für die Zukunft in der Automobilindustrie diskutiert wird.

Cupras beeindruckende Umsatzsteigerung: 20 % im ersten Quartal

  • Wachstumsrate: 20% im Jahresvergleich
  • Weltweite Auslieferungen im ersten Quartal:
    • Anstieg um 10,6%
    • Gesamtanzahl: 138.600 Fahrzeuge

Diese Entwicklung spiegelt das starke Engagement für attraktive und erschwingliche Elektrofahrzeuge wider, welches besonders im Angebot von Cupra deutlich wird. Mit der Konzentration auf erschwingliche E-Mobilität stellt Cupra beeindruckende Zahlen auf und wird zum Zeichen fortlaufender Innovation unter dem Dach der Marke Seat in Spanien.

Seat-Tochter setzt auf Erschwingliche Elektrofahrzeuge

  • Starke Nachfrage: Der Cupra Formentor treibt das Unternehmenswachstum voran.
  • Kapazitätsanpassungen: Um der Nachfrage gerecht zu werden, ist eine Erhöhung der Produktionskapazitäten geplant.
  • Fokus auf Profitabilität: Bei Engpässen erhalten Cupra-Modelle aufgrund ihrer höheren Profitmarge Priorität in der Produktion.
  • Expansion: Cupra zielt darauf ab, bis zum Ende des Jahrzehnts auf dem US-Markt Fuß zu fassen.
  • Neue Modelle: Ein Nachfolgemodell des Cupra Formentor und ein neues, größeres Crossover-SUV sind in Planung.
  • Marktstrategie: Konzentration auf elektroaffine Märkte in den Küstenregionen und den sogenannten Sun-Belt-Staaten der USA.

Klarheit in der Positionsbestimmung des CEOs von Seat zur Mobilitätswende

Der CEO von Seat hat seine Meinung zur Mobilitätswende deutlich gemacht. Er vertritt die Ansicht, dass statt Warnungen mehr politischer Rückhalt für Elektrofahrzeuge erforderlich ist. Die Verwirklichung einer emissionsfreien Zukunft stellt für ihn ein unmissverständliches Ziel dar.

  • Politische Unterstützung: Betonung auf stärkeren Anreizen und klaren Botschaften zur Förderung von Elektroautos.
  • Optimismus: Zuversicht bezüglich der Fähigkeit des Seat-Konzerns und der Marke Cupra, Zukunftsprobleme erfolgreich zu bewältigen.
  • Markenstrategie: Überzeugung, dass sowohl Seat als auch Cupra eine wesentliche Rolle in der künftigen Ausrichtung der Mobilitätswende spielen. Seat bleibt bestehen, während Cupra als innovativer Wegbereiter gesehen wird.

Schreibe einen Kommentar