Wegen hoher Spritpreise: Viele steigen laut Umfrage aufs E-Auto um

Laut einem Lebenshaltungskostenbericht sind die Verbraucherpreise in Deutschland 2023 um 5,9 Prozent gestiegen, einschließlich Lebensmittel, Strom und Sprit. Eine Umfrage von Allianz Direct mit 3.000 Teilnehmern untersuchte die Auswirkungen der Inflation seit 2021 auf die Kraftstoffausgaben und die ergriffenen Sparmaßnahmen.

Die meisten Betroffenen leben in Schleswig-Holstein, wo 17 Prozent angaben, sich weniger Kraftstoff leisten zu können, gefolgt von Thüringen mit 15 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern mit 13 Prozent. Viele Befragte berichteten von gestiegenen Ausgaben für Kraftstoff, meist um bis zu 10 Prozent.

Die am häufigsten genannten Sparmaßnahmen sind der Umstieg auf Elektroautos (58,7 %), geringere Ausgaben für Luxusgüter (56 %) und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (55,1 %). Weniger beliebt sind Maßnahmen wie sparsamere Ausgaben für alltägliche Waren, weniger Autofahrten und die Wahl eines Homeoffice-Jobs, die jeweils weniger als 6 Prozent der Befragten nannten.

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