VW schränkt E-Auto-Produktion ein, legt aber für Verbrenner Sonderschichten ein

Die Automobilindustrie erlebt eine bemerkenswerte Entwicklung.

Während die Produktion elektrischer Fahrzeuge in einigen deutschen Werken reduziert wird, erlebt die Fertigung konventioneller Verbrennungsmotoren an anderen Standorten einen unerwarteten Aufschwung.

Besonders betroffen ist hier der Volkswagen-Konzern, der eine steigende Nachfrage nach den neuesten Modellen mit Verbrennungsmotor verzeichnet.

In dieser dynamischen Phase stößt der Konzern auf ein interessantes Phänomen:

Während die Herstellung bestimmter Modelle wie des Passats und des rein elektrischen ID.7 ins Stocken gerät, verzeichnen andere Modelle wie die neueste Generation des Passats sowie der Tiguan und Golf, die auf der modularen Querbaukasten-Plattform basieren, ein florierendes Interesse und gefüllte Auftragsbücher.

VW erhöht Produktion von Verbrennerfahrzeugen

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Aufgrund hoher Verkaufszahlen verstärkt Volkswagen die Produktion seiner Verbrennerfahrzeuge durch zusätzliche Schichten an Wochenenden.

Die Fertigungslinien für den Golf und Golf Variant, sowie den Tiguan und Touran sind hiervon insbesondere betroffen. Diese Maßnahmen sind vorläufig bis Mitte März anvisiert.

Im Bratislava-Werk wird parallel dazu die Produktion des neuen Passat beschleunigt.

Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach den Elektromodellen ID.3 und ID.7, produziert in Wolfsburg beziehungsweise Emden, nicht auf dem gleichen Niveau.

Die populären Verbrennermodelle von VW bleiben in der Kundenfavorisierung vor den Elektrofahrzeugen der ID-Serie.

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