Langzeit-Test enthüllt bedenkliche Mängel beim neuen VW Golf

In der Welt der Automobilindustrie gilt der Volkswagen Golf als ein etabliertes Modell, das für Qualität und Zuverlässigkeit steht. Die achte Generation des Wagens hat jedoch in einem umfassenden Langzeittest durch „Auto Motor und Sport“ einige Schwächen offenbart. Insbesondere das Modell des Golf Alltrack 2.0 TDI konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

Trotz der positiven Ausgangseindrücke hinsichtlich der Fahreigenschaften und des Komforts kamen im Laufe der Zeit technische Probleme zum Vorschein. Schwere Defekte traten bereits nach einer Laufleistung von 52.000 Kilometern auf. So zeigte sich, dass eine komplette Erneuerung der Bremsscheiben und -beläge nötig war und auch das Lenkrad versagte frühzeitig seinen Dienst aufgrund von Funktionsstörungen.

Herausforderungen im VW Golf Dauertest

Während des Dauertests musste der VW Golf mehrfach zur Überholung in die Werkstatt gebracht werden. Im Detail:

  • Ungeplante Werkstattbesuche: Insgesamt gab es fünf Reparatureinsätze abseits der Routine.
  • Inspektionen: Drei reguläre Wartungsarbeiten wurden durchgeführt.
  • Aktualisierungen: Diverse Updates der Software mussten installiert werden.

Technische Schwierigkeiten begleiteten den Test:

  • Unklare Geräusche aus dem Audiosystem und ein Versagen sowohl der Klima- als auch der Heizanlage traten auf.

Interessanterweise zeigte ein älteres Modell des VW Golf Variant 2.0 TDI aus 2016 weniger Schwachstellen und verzeichnete eine bessere Bewertung für die Langzeitnutzung. Zusätzlich bot der Dacia Sandero Stepway TCe 90, der nur ein Drittel des Golf Alltrack kostet, eine solide Leistung und übertraf das neue Golf-Modell in der Gesamtbewertung.

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