Opel-Chef überzeugt: „Wir werden alle Elektroautos fahren“

Der Übergang zu Elektroautos hat sich in den letzten Jahren beschleunigt. Viele Länder setzen auf nachhaltige Mobilitätslösungen, um die CO₂-Emissionen zu verringern und den Klimawandel zu bekämpfen. Deshalb wird die Elektromobilität als Schlüsseltechnologie für die Zukunft des Straßenverkehrs angesehen.

Elektroautos bieten eine Vielzahl von Vorteilen, darunter geringere Betriebskosten, weniger Wartung und keinen direkten CO₂-Ausstoß. Technologische Fortschritte und staatliche Förderungen machen sie immer attraktiver für Verbraucher und Unternehmen. Es wird erwartet, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge auf den Straßen weltweit weiter steigt, unterstützt durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Entwicklung leistungsfähigerer Batterien.

25.000-Euro-Elektroauto geplant

Der Opel-Chef ist überzeugt, dass ein Elektroauto zu einem Preis von 25.000 Euro breite Käufergruppen ansprechen würde. Der Kleinwagen Corsa kostet als Verbrenner rund 20.000 Euro, während die elektrische Variante knapp unter 30.000 Euro liegt. Mit dem Frontera wird 2024 ein elektrisches Modell eingeführt, dessen Startpreis unter 29.000 Euro liegt. Dieses Modell bietet jedoch mehr Ausstattung und die Vorteile eines Elektroautos, wie niedrigere Betriebskosten.

Auf die Frage, wann der zum Stellantis-Konzern gehörende Hersteller ein 25.000-Euro-Elektroauto auf den Markt bringen werde, erklärte der Opel-CEO, dass dies mit der nächsten Generation geschehen werde. Er betonte, dass jedes Jahr Fortschritte gemacht werden, und dass die bestehenden Autos günstiger gemacht werden. Um jedoch auf 25.000 Euro zu kommen, sei eine neue Plattform erforderlich.

Stellantis bietet bereits den Citroën e-C3 zu einem Preis von 23.300 Euro an. Diese Plattform könnte auch für ein entsprechendes Opel-Modell genutzt werden. Bezüglich der Produktion eines solchen Modells erklärte Huettl, dass ein 25.000-Euro-Auto nicht in Deutschland gebaut werden könne, da die Kosten zu hoch seien. Insbesondere die Energiekosten seien etwa doppelt so hoch wie in Frankreich. Zudem seien auch die Lohnkosten hoch, obwohl ein hohes Ausbildungsniveau und die deutsche Ingenieurskunst dagegen stünden.

Opel setzt voll auf Elektromobilität, auch wenn derzeit noch alle Modelle mit anderen Antriebsvarianten angeboten werden. Für die Marke gibt es keinen Plan B zur Elektromobilität. Huettl ist überzeugt, dass alle Kunden auf Elektroautos umsteigen werden und sieht keinen Kunden, der sich nach dem Kauf eines Elektroautos wieder einen Verbrenner wünscht.

Schreibe einen Kommentar