Netz reagiert mit Spott: Tesla-Mitarbeiter mussten mit Diesel pendeln

Tesla, bekannt als Vorreiter in der Elektromobilität, hat große Anstrengungen unternommen, um Innovationen in verschiedenen Bereichen umzusetzen. In der Nähe von Berlin, in Grünheide, hat der US-Autobauer eine riesige Fabrik errichtet, die eine wichtige Rolle in der Logistik und Produktion des Unternehmens spielt. Um die Mitarbeiter ins Werk zu bringen, richtete Tesla im April einen kostenlosen Pendelzug ein, der von rund 3.500 Personen täglich genutzt wird.

Dieser Shuttlezug verkehrt zwischen Berlin-Lichtenberg und der brandenburgischen Stadt Erkner, von wo aus die Beschäftigten zum Werksgelände in Grünheide weiterfahren. Mit 26 Fahrten täglich stellt Tesla sicher, dass die Strecke ausgiebig bedient wird. Trotz dieser Fortschritte und Dienstleistungen erntete das Unternehmen Spott und kritische Kommentare. Was steckt hinter diesen Reaktionen?

Mit Diesel in die E-Auto-Fabrik

Der kleine Zug von Berlin nach Grünheide wurde bisher von einer Diesellok gezogen. Tesla hat beschlossen, diese Lok aus dem Betrieb zu nehmen und durch den Elektrozug Mireo Smart von Siemens zu ersetzen. Die Elektromotoren des neuen Zuges nutzen Lithium-Ionen-Akkus für den Antrieb.

Der Shuttlezug bietet 214 Sitzplätze sowie Platz für bis zu 21 Fahrräder. Zudem erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h. Tesla hat angekündigt, dass dieser Wechsel im Sommer 2024 erfolgen wird. Dies steht im Einklang mit der Unternehmensmission, den Übergang zu nachhaltiger Energie zu beschleunigen.

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