Warum Diesel-Autos durch den TÜV fallen und bis zu 3000 Euro Reparatur kosten

In Deutschland stehen Autofahrer regelmäßig vor der Aufgabe, ihre Fahrzeuge einer Hauptuntersuchung zu unterziehen. Für neugekaufte Pkw tritt dieser Moment erstmalig nach drei Jahren ein, danach verkürzt sich das Intervall auf zwei Jahre. Generell gilt, dass ein sorgsam gepflegtes Auto ohne größere Probleme diese Überprüfung meistert.

Eine zunehmende Herausforderung ergibt sich allerdings bei der ersten Untersuchung für moderne Dieselautos. Insbesondere bestimmte Modelle von Ford, die über einen 1,5 Liter TDCI Motor verfügen, bestehen vielfach diese wichtige Prüfung nicht. Der Grund hierfür liegt häufig in einem defekten Partikelfilter, dessen Instandsetzung oder Austausch Kosten von bis zu 3000 Euro verursachen kann. Ford arbeitet derzeit aktiv an Lösungen, um diese Problematik zu behoben, indem Software-Updates und technische Anpassungen in Kooperation mit den zuständigen Behörden vorangetrieben werden.

Fahrzeugprüfungen mit Hindernissen im dritten Quartal 2023

Zwischen Anfang August und Ende Oktober 2023 bestanden rund 32.000 Fahrzeuge nicht die technische Hauptuntersuchung im ersten Versuch. Es entspricht einer Nichtbestehensrate von 3,4%. Fahrzeughalter können in der Regel keine Garantie- oder Gewährleistungsansprüche an den Hersteller stellen, wenn das Fahrzeug nach drei Jahren zum ersten Mal geprüft wird. Möglicherweise sind Ansprüche wegen Sachmängeln gegenüber dem Verkäufer geltend zu machen, allerdings nur innerhalb von zwei Jahren nach dem Kaufdatum.

Reparaturkosten für diese Fahrzeuge können bis zu 3000 Euro betragen.

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