Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt nicht an Verbrenner-Aus: Das sind die Gründe

Die Statistiken zeigen einen beeindruckenden Anstieg der Zulassungen von Elektrofahrzeugen, die bis Ende 2023 die Marke von 1,4 Millionen erreichten. Trotzdem konfrontiert der anfängliche Optimismus die Realität eines überraschenden Rückgangs im Verkauf. Dies spiegelt sich besonders im April wider, als eine verminderte Nachfrage festgestellt wurde, teilweise bedingt durch das Ende finanzieller Anreize.

Eine umfassende Erhebung deutet darauf hin, dass die Kosten für Elektroautos für viele Deutsche ein Hindernis darstellen. Fast die Hälfte betrachtet die Anschaffungspreise als zu hoch, und eine steigende Besorgnis geht um, dass zukünftig erhöhte Strompreise die Betriebskosten der Elektroautos an die der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren angleichen könnten.

Skepsis gegenüber dem Potenzial von E-Autos

Viele Menschen in Deutschland sind skeptisch, ob Elektrofahrzeuge jemals herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor gänzlich ablösen können. Eine Umfrage ergab, dass rund 40 % der Teilnehmer die eingeschränkte Reichweite der E-Autos als wesentliches Hindernis sehen. Fast ebenso viele (37 Prozent) assoziieren Elektroautos mit nicht gelösten Umweltfragen.

  • Reichweitenbedenken: 40 % haben Angst vor zu geringer Kilometerleistung pro Ladung.
  • Umweltbedenken: 37 % glauben an weiterhin bestehende umweltbezogene Probleme.
  • Zukunftsperspektive: Mehr als die Hälfte (51 %) zweifelt daran, dass E-Autos Verbrenner vollständig ersetzen können.

Die Bedenken bezüglich der Energieversorgung sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen: Ein großer Teil (62 Prozent) beunruhigt, ob die Stromproduktion ausreicht, um alle Elektroautos zu betreiben. Es zeigt sich also, dass die Elektromobilität in Deutschland mehrere Hürden zu überwinden hat.

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