Heftig: E-Auto ist Totalschaden nach kleinem Kratzer

Unverhältnismäßig hohe Reparaturkosten

Ein Bagatellunfall mit einem Fahrzeug der Marke Fisker Ocean führte unerwartet zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Ein scheinbar harmloser Zusammenstoß im Parkbereich, bei dem lediglich eine Fahrzeugtür leicht beschädigt wurde, mündete in einer Reparaturprognose, die zunächst auf etwa 850 Euro taxiert wurde. Bei näherer Betrachtung durch einen Gutachter kamen jedoch ein defekter Türfalt und ein gebrochenes Scharnier zum Vorschein. Anfängliche Hoffnung auf eine unkomplizierte Instandsetzung schwand, als sich die Versicherung aufgrund der fehlenden Ersatzteilverfügbarkeit zu einer Einstufung des Fahrzeugs als Totalschaden gezwungen sah. Dieses Dilemma spiegelt ein größeres Problem wider, das auch hierzulande beim Vorstoß neuer Marken in den Markt zu Ersatzteilengpässen und dünnen Werkstattnetzen führen könnte.

Ausgeprägte Unzufriedenheit mit Fisker

Weit entfernt von einer angemessenen Kompensation empfand die Fahrzeugeigentümerin die Entschädigungssumme von etwa 49.500 Euro als Verlustgeschäft. Über soziale Medien äußerte sie ihre Enttäuschung über den Verlust von über 20.000 Dollar nach der Investition in das Elektroauto-Start-up. Zusätzlich übte sie deutliche Kritik an dem Unternehmen für dessen unzureichenden Kundenservice und Hilfestellung nach dem Vorfall. Trotz des anerkannt guten Fahrerlebnisses lag offensichtlich der zentrale Kritikpunkt in den Problemen mit der Software und der enttäuschenden Unternehmenskommunikation. Als Konsequenz aus den negativen Erfahrungen wechselte die besagte Fahrzeughalterin zum Konkurrenzmodell Tesla Model Y.

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