1,3 Milliarden Verlust in 1. Quartal: US-Autobauer kündigt Rückzug bei E-Autos an

Im ersten Quartal des Jahres 2024 erlebte Ford eine signifikante finanzielle Herausforderung in seinem Elektrofahrzeugsegment. Das Unternehmen verzeichnete einen beträchtlichen Verlust von 1,2 Milliarden Euro, was durchschnittlich 120.000 Euro pro verkauftem Elektrofahrzeug entspricht. Als Reaktion darauf plant Ford eine Reduzierung der Elektroauto-Produktion, um die finanziellen Einbußen zu minimieren.

Berichten zufolge hat Ford eine Umstrukturierung seiner Strategie bezüglich Elektrofahrzeuge eingeleitet, die unter anderem eine Verringerung der Batteriebestellungen sowie die Stornierung bereits bestehender Aufträge beinhaltet. Diese Entscheidung fällt zusammen mit einer abnehmenden Nachfrage nach Elektroautos und der damit verbundenen Abkehr von dem zuvor gesetzten Ziel, bis 2030 auf Verbrennungsmotoren in Europa zu verzichten.

Ford setzt Bau von kostengünstigem Elektroauto fort

Ford reagiert auf die sich wandelnde Automobilbranche, bleibt jedoch seinem Vorhaben treu, bald ein kostengünstiges Elektrofahrzeug einzuführen. Trotz der Verschiebung einer umfangreichen Investition in Nordamerika und der Diskussion, Hybridfahrzeuge weiterhin im Sortiment zu behalten, bekräftigt der Automobilhersteller sein Engagement für elektromobile Innovationen. Diese Entscheidung spiegelt eine allgemeine Tendenz unter führenden Autoherstellern wider, Anpassungen in ihrer Elektromobilitätsstrategie vorzunehmen, wobei selbst Mercedes-Benz einen ähnlichen Kurs verfolgt.

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