Xiaomis neues Megawerk: So viele Autos können pro Stunde produziert werden

Das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi tritt ambitioniert in den Markt der Elektromobilität ein. Nachdem das Unternehmen seine Pläne für ein erstes Elektroauto vorgestellt hat, haben bereits über 75.000 Kunden ihre Bestellung aufgegeben. Damit nicht genug, strebt Xiaomi an, innerhalb des laufenden Jahres die Produktionsmenge auf über 100.000 Einheiten zu steigern.

Die Errichtung einer neuen Fabrik unterstreicht Xiaomis Entschlossenheit, die Elektroautoindustrie mit innovativen Fertigungsmethoden zu revolutionieren. Die Automatisierung spielt dabei eine zentrale Rolle: Mehr als 700 Roboter sind im Einsatz, um nahezu jeden Schritt der Produktion zu übernehmen. Das Fundament der Fahrzeuge entsteht dabei vollständig maschinell. Eine besondere Druckgussmaschine ermöglicht die Herstellung des Unterbaus der Fahrzeuge in einem Stück, wodurch die Komplexität des Produktionsprozesses erheblich verringert wird.

Vorteile von Xiaomis Gießverfahrenstechnik

Xiaomis Ansatz im Gießverfahren bietet Fahrzeugen wesentliche Vorteile. Die Technik ermöglicht es, dass die Fahrzeuge nicht nur mit einer erhöhten Festigkeit konstruiert werden, sondern dabei auch an Gewicht verlieren, was zu einer verbesserten Langlebigkeit führt. Im Vergleich zu anderen Ansätzen in der Fertigung, wie dem von Tesla ursprünglich verfolgten Konzept eines einheitlichen Unterbodens, setzt Xiaomi auf eine differenziertere Herangehensweise.

Während die Automobilindustrie zuvor erkannt hat, dass eine extreme Automatisierung nicht notwendigerweise gleichbedeutend mit gesteigerter Produktion ist, zeigt Xiaomi, dass durch intelligente Anwendung des Gießverfahrens eine Balance zwischen Robustheit und Effizienz zu erreichen ist. Wenngleich der Prozess bei einem Unfall höhere Reparaturkosten zur Folge haben könnte, steht dem eine insgesamt verstärkte und langlebige Bauweise gegenüber.

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